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Während des Konzertes in der Böblinger Sporthalle zündete einer der 6.000 Besucher eine CS-Tränengasbombe, verursachte Panik und damit die Verletzung einiger Fans, deren Zahl in unterschiedlichen Quellen von 3 bis 26 reicht. Das für den nächsten Tag geplante Konzert in Frankfurt mußte daraufhin in die Offenbacher Stadthalle verlegt werden.

Die Tagespresse berichtete: „Die Leitung der Alten Oper hatte am Vormittag beschlossen, das ausverkaufte Konzert nicht stattfinden zu lassen. Der Grund: Angst vor ähnlichen Zwischenfällen wie am Abend zuvor in der Sporthalle Böblingen. Dort hatte kurz vor Konzertschluß ein bislang noch Unbekannter eine Tränengasbombe ins Publikum geworfen. [...]In der Darstellung der Frankfurter Alten Oper handelte es sich allerdings um 'Polit-Chaoten’ und eine Giftgasbombe sowie 15 Verletzte.“ Wie sich später herausstellte, war der Täter ein ehemaliger Bundeswehrsoldat mit offensichtlich krankem Sinn für Humor, denn er hielt alles für einen Spaß.

Dieser Zwischenfall hatte verschärfte Einlaßkontrollen zur Folge, bei denen auch hin und wieder Waffen auftauchten, blieb jedoch einmalig in Depeche Modes Karriere. Die übrigen Konzerte dieser Tour waren, trotz wiederholter Pöbeleien mit einigen mittelschweren körperlichen Übergriffen rechtsextremer Depeche Mode-Hasser, die in den Einlaß begehrenden Fans anscheinend politische Feinde sahen oder denen ganz einfach deren auffällige Outfits zuwider waren, sehr erfolgreich.
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